Schlafstörungen

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Schlaflabor Breisgau - Fachklinik für Schlafmedizin

Am Kurpark 1 79189 Bad Krozingen Deutschland

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Schlafstörungen

Was ist normaler Schlaf?

Schlaf wurde lange Zeit in der Wissenschaft nicht untersucht, weil davon ausgegangen wurde, dass es sich dabei lediglich um einen Zustand verminderter Aktivität handle. Forschungen, die erst in diesem Jahrhundert eingesetzt haben, enthüllen den Schlaf als einen äußerst aktiven Zustand, in dem Teile des Körpers "auf Sparflamme" arbeiten, andere wiederum äußerst aktiv sind. Angepasst an die Dauer von Tag und Nacht unterliegen viele Körperfunktionen einem etwa 24stündigen Rhythmus, beispielsweise Körpertemperatur, Hormon-, Magensäure- und Galleproduktion, Blutdruck, Herzschlag usw.


Auch der Schlaf-Wach-Rhythmus ist beim erwachsenen Menschen an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst. Daneben existieren weitere kürzere periodische Rhythmen mit Einfluss auf den Wachheitsgrad. 

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Beispielsweise tritt am Nachmittag eine zweite Phase auf, in der der Körper auf Ruhe eingestellt ist. In den südlichen Ländern gehört die Mittagsruhe zum Alttag. In Mitteleuropa wird diese Ruhephase meist dem ununterbrochenen Arbeitsablauf geopfert. Wir können zwar ohne weiteres ohne Mittagsschlaf leben, viele Menschen haben aber in dieser Zeit das Bedürfnis auszuruhen.

Der Nachtschlaf wird in fünf verschiedene Stadien eingeteilt

  • Leichtschlafstadium 1 und 2
  • Tiefschlafstadium 3 und 4
  • REM-Schlaf

REM ist die Abkürzung für Rapid Eye Movements, also schnelle Augenbewegungen, weil in dieser Phase die Muskeln völlig erschlafft sind, nur die Augen bewegen sich schnell hin und her. In dieser Phase spielt sich der Großteil der Träume ab. Jeder Mensch träumt im REM-Schlaf, auch wenn er sich am nächsten Tag nicht immer daran erinnert. Der Schlaf beginnt mit Leichtschlaf, nach einer Tiefschlafphase folgt wieder Leichtschlaf, der schließlich in eine ca. 20minütige REM-Phase mündet. Ein solcher Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und wird im Laufe einer Nacht etwa vier bis fünf mal durchlaufen. Dabei wird die Tiefschlafmenge mit zunehmender Schlafdauer immer weniger, die REM-Phasen werden dafür länger.

Der ungestörte Ablauf dieses Schemas ist Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Bei Kleinkindern beträgt der REM-Anteil ca. 50% und nimmt im Lauf der Zeit ab auf etwa 15 - 20% im Erwachsenenalter.

Als sehr komplexes Geschehen kann der Schlaf durch die verschiedensten Faktoren gestört werden.

Die Schlafmedizin kennt über 80 verschiedene Arten von Schlafstörungen.
Davon sollen hier beispielhaft einige der wichtigsten kurz vorgestellt werden.

Schlafstörungen, die nicht organisch oder durch äußere Umstände bedingt sind

In vielen Fällen bestehen keine körperlichen oder äußeren Ursachen für schlechten Schlaf. Bei diesen sogenannten psychophysiologischen Schlafstörungen handelt es sich um eine der häufigsten Befindlichkeitsstörungen überhaupt. Der Betroffene hat entweder Schwierigkeiten einzuschlafen oder er erwacht häufig. In vielen Fällen treten beide Störungen nebeneinander auf.

Weil gesunder Schlaf lebensnotwendig ist, können Schlafstörungen körperliche Gesundheit und psychisches Befinden massiv beeinträchtigen. Wenn bewährte Hausmittel versagen wird in der Verzweiflung häufig zu Mitteln gegriffen, die an sich wiederum eine gesundheitliche Gefährdung oder Schädigung darstellen wie Alkohol. Dieser erleichtert zwar das Einschlafen, beeinträchtigen aber die Schlafqualität, beispielsweise durch Veränderung des REM- oder Tiefschlafes. Folge ist dann eine erhöhte Tagesmüdigkeit. Auch die Gefahr der Gewöhnung und körperlichen Abhängigkeit besteht.

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